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OUT OF CONTROL SchülerInnenberichte zum Ausstellungsbesuch der 2anm an der Arbeiterkammer Wien

Ich finde es faszinierend, dass schon 2012 Passwörter aus acht Kleinbuchstaben in 70 Sekunden entschlüsselt werden konnten. Es ist auch interessant zu sehen, dass es so viele Leute gibt, die Google benutzen und YouTube auch schon so populär war.


Was mich sehr überraschte, war die Tatsache, dass 2014 durch einen Fehler in der Softwarebibliothek OpenSSL eine ungeheuerliche Menge an Daten gestohlen werden konnte: zwei Jahre blieb es unbemerkt und andere Server von Gmail, Dropbox und vielen anderen  Banken wurden auch gehackt! Ich dachte eigentlich, dass diese großen Firmen einen sehr guten und vor allem sicheren Schutz vor Hackern hatten. Ein bisschen ironisch finde ich, dass OpenSSL verwendet wurde, um sichere Verbindungen zu ermöglichen und es dabei selber gehackt wurde.

Mir hat die Ausstellung sehr gut gefallen und ich würde gerne wieder eine solche Führung machen.


Ich fand den Ausflug sehr interessant, wegen der sehr vielen Ausstellungsstücken. Mich hat sehr vieles fasziniert, wie zum Beispiel, dass früher Netflix komplett anders funktioniert hat: Die Menschen mussten sich DVDs aus dem Internet bestellen und danach wieder zurückgeben (linkes Bild). Ich wusste außerdem nicht, dass das WWW (Word Wide Web) erst 1989 geschaffen worden ist und dass dadurch allen das Internet zugänglich gemacht worden ist (mittleres Bild). Ich dachte, dass Wikipedia eine Seite ist, die nur für die Ersteller zum Schreiben zugänglich ist, aber jeder darf eigentlich im Internet schreiben, was er will (rechtes Bild).
Für mein Passwort bräuchte ein Hacker oder ein Hackprogramm 9 Tage zum Lösen.
Und es könnte sein, dass jemand mich beobachtet, ohne dass ich es weiß. Uns wurde erzählt, dass „Alexa“ eigentlich auch eine „Gefahr“ darstellt: es gab einen Vorfall, dass Alexa einer schwangeren Frau Babyartikel vorgeschlagen hatte, dies aber noch gar nicht wusste, dass sie schwanger ist!


Am besten hat mir die Station mit den Handys gefallen. Am Anfang dachte ich, man sammelt dort alte Handys. Als ich aber erfahren habe, dass wir dadurch „ausspioniert“ wurden, ist mir was eingefallen. Als ich Deutsch-Nachhilfe hatte, hat die Lehrerin mir irgendetwas über B1, B2, B3, B4 gesagt. Dann, als ich Pause machte, kam eine Werbung über B1, B2, B3, B4. Das war gruselig! Auch wenn das Handy kaputt aussieht, können „sie“ uns immer noch hören, weil die Handykameras – mit Audiofunktion - immer noch funktionieren. Die Smartphone-Betreiber können unser Gesicht sehen und wo wir waren oder gerade sind, mit wem wir telefonieren, wen wir kennen und sie verkaufen diese Daten für Geld.


Ich möchte etwas über ein Gerät erzählen, das in einer Ausstellung in der Arbeiterkammer steht. Mit diesem Gerät kann man prüfen, wie sicher sein Passwort ist, denn das Gerät zeigt dir die Zeit an, welche ein normaler PC braucht, um dein Passwort zu hacken. Dazu muss man zunächst sein Passwort eingeben und dann auf den Hack-Knopf drücken. Dann hackt es dein Passwort und es wird angezeigt, meist nach kurzer Zeit. Je logischer die Zeichen-Reihenfolge, desto schneller kann man das Passwort hacken. Allerdings sollte man sein Passwort trotzdem von Zeit zu Zeit ändern, denn die Technologie wird besser und Passwörter können immer schneller gehackt werden.

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