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Geschichte wird lebendig - LehrerInnenbildung, Exkursions- und Museumsdidaktik an unserer Schule

Ausbildung von Studierenden der Geschichte und Sozialkunde/Politischen Bildung der Universität Wien bei Frau Professor Barbara Dmytrasz

Der Schulalltag aus studentischer Sicht. Wenn auch nur ein kurzer Einblick in unsere Zukunft, so gibt es nichts Schöneres als im Zuge unserer Praktika unterrichten zu dürfen.

Für das BG/BRG Pichelmayergasse scheint es erfreulicher Weise zum Alltag zu gehören, dass Studierende durch die Gänge streifen und hie und da Stunden halten oder gar Exkursionen durchführen dürfen. Hier wird der Begriff "Bildungsinstitution" gleich auf eine weitere Ebene gehoben: Nicht nur Schülerinnen und Schüler werden hier gebildet, sondern auch zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern wird die Möglichkeit geboten sich zu bilden. Das BG/BRG Pichelmayergasse baut in die Zukunft und ermöglicht uns Studierenden Praxis zu sammeln und uns auf unseren Beruf bestmöglich vorzubereiten - unter motivierter Betreuung und Begleitung durch erfahrenes Lehrpersonal im Schulalltag. Und das Tüpfelchen auf dem i ist es, wenn man an einer Schule willkommen geheißen wird und nicht das Gefühl vermittelt bekommt man stehe im Weg.

 

„Ich finde Schule soll Spaß machen um Neugierde zu wecken und Interessen zu verstärken, denn dann lernt es sich gleich leichter und bringt mehr als nur gute Noten, ich denke Unterricht der Spaß macht bringt (Selbst-) Sicherheit und Zukunftsorientierung.“

Marie-Louise Seidel unterrichtete in der 2F
 
Wie in der Schule, so gibt es auch im Zuge des Lehramtsstudiums Fächer, die weniger begeistern, wo sich sogar bei uns „reifen Studierenden“ der Gedanke aufdrängt: „Wofür muss ich denn das lernen?“ Das Praktikum ist daher die beste Möglichkeit um Erfahrung zu sammeln. Endlich dort angekommen, wo wir hinwollen, stehen wir motivierte Studentinnen und Studenten vor einer Klasse mit 25 neugierigen Geistern, die natürlich ausschließlich lernen wollen, die natürlich durchgehend aufmerksam und interessiert sind. Spätestens jetzt sollte klar sein: Da will ich hin! Das macht Spaß! Das ist meine Zukunft!

Das Problem: Das Studium wirkt länger, denn der Drang in die Schule zu wollen steigt rapide an. Aus diesem Grund gibt es nur wenig, was mehr motiviert als Professorinnen und Professoren, als Schulen, die uns ermöglichen tatsächlich unserem Berufswunsch zu folgen, die uns die Möglichkeit geben zu unterrichten. Wir sind glücklich eine solche Schule gefunden zu haben!

Das Praktikum vor Ort an den Kooperationsschulen ist im Zuge unserer Ausbildung ein sehr wesentlicher Aspekt, daher werden unsere Lehrauftritte in einer zugehörigen Lehrveranstaltung von der Universität Wien vorbereitet, diskutiert und anschließend reflektiert. Hier wird uns Studierenden Raum gegeben uns untereinander auszutauschen und von unseren Mentorinnen und Mentoren Feedback zu erhalten.

Besonders interessant und jedes Jahr wieder voll besucht ist die Lehrveranstaltung mit dem Schwerpunkt der Exkursions- und Museumsdidaktik. Hier werden Lehrausgänge und Exkursionen geplant, durchgeführt und reflektiert. Wir lernen, was wir für unsere Zukunft als Lehrerinnen und Lehrer brauchen können, werden, sollen um Geschichtsunterricht abwechslungsreich und motivierend zu gestalten – betreut von Lehrpersonen, die aus erster Hand Tipps, Tricks, Inspiration und Vorschläge anbieten.

Die schulbegleitenden Lehrveranstaltungen an der Universität sind sehr gefragt und es ist nicht immer leicht einen Platz zu erhalten. Noch schwieriger ist es an der Lehrveranstaltung mit Schwerpunkt der  Exkursionspädagogik teilnehmen zu können. Daher bin ich froh, dass es unserer Gruppe nicht nur gelungen ist die Lehrveranstaltung in diesem Semester zu besuchen, sondern zudem von Frau Professor Dmytrasz betreut zu werden.

Zu Beginn dieses Semesters habe ich sehr gezielt danach gesucht was Frau Professor Dmytrasz anbietet, da ich sie als Vortragende besonders schätze. Nicht nur fachwissenschaftlich sind ihre vorbereitenden Lehrveranstaltungen an der Universität immer spannend gestaltet, sondern ganz besonders dahingehend wie das Fachwissen methodisch von ihr aufbereitet und vermittelt wird - Geschichte wird greifbar.

Frau Professor Dmytrasz gelingt es ihre persönliche Begeisterung auf uns Studierende zu übertragen, weil sie vor Ort geht um uns Geschichte näher zu bringen und ganz besonders weil sie Tipps und Vorschläge präsentiert wie wir Studierende lehren können, wie wir Exkursionen und Lehrausgänge planen können, welche Möglichkeiten sich im nahen Umkreis dafür bieten.

Ich habe den Eindruck, dass sie mit sehr viel Freude und Elan an Schule und Universität lehrt und diese Begeisterung für abwechslungsreich gestaltete Geschichtsstunden hoffe ich in Zukunft auch meinen Schülerinnen und Schülern derart vermitteln zu können, dass ich es schaffe ihre Neugierde zu wecken, wie es Frau Professor Dmytrasz - aus meiner Sicht - bei uns Studierenden schafft.

Wir wollen uns daher beim BG/BRG Pichelmayergasse und Direktorin Mag. Margit Wochesländer, sowie ganz besonders bei unserer Mentorin OStR Prof. Mag. Barbara Dmytrasz bedanken, dass wir im Unterrichtsfach Geschichte und Politische Bildung in drei verschiedenen Klassen hospitieren, unterrichten, sowie Lehrausgänge planen und durchführen durften!

Erfahrungsbericht von Marie-Louise Seidel (Studentin der Universität Wien)

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